Wolfgang Kubicki sucht einen neuen Job. Der Ruheständler aus Schleswig-Holstein möchte Vorsitzender der FDP werden. Herumgesprochen hat sich das auch wegen Kubickis Talent, die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Viele dürften mitbekommen haben, dass er Friedrich Merz als „Eierarsch“ betitelt hat, nachdem der CDU-Chef aus Wahltaktik die FDP für tot erklärt hatte. Und einige rätseln, wie so ein Eierarsch eigentlich aussehen soll, sofern sie den Begriff nicht als Ruhrpottbeleidigung kennen, wo er zumindest manchen ein Begriff sein will.
FDP-Parteivorsitz„Wir sind völlig unterschiedliche Typen“
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Wolfgang Kubicki traut Henning Höne nicht zu, die FDP zu führen. Daher tritt der 74-Jährige gegen den 39-Jährigen an. Nun trafen die beiden erstmals zum öffentlichen Duell aufeinander.
Von Bastian Brinkmann, Berlin
