Nun muss der deutsche Kanzler die schwere Entscheidung treffen, ob das Future Combat Air System (FCAS) in der geplanten Form kommt. Denn Friedrich Merz (CDU) hat seit diesem Wochenende einen Bericht vorliegen, den der von deutscher Seite eingesetzte Vermittler erstellt hat, der ehemalige Krauss-Maffei-Wegmann-Chef Frank Haun. Er hatte gemeinsam mit dem langjährigen Chef der französischen Rüstungsagentur, Laurent Collet-Billon, ausgelotet, ob das hundert Milliarden Euro teure Rüstungsprojekt doch noch gerettet werden kann. Seit Monaten wird um die Führung gestritten, Ende April müsste die nächste Tranche an Zahlungen für dieses Projekt im Bundeshaushalt eingeplant werden – deshalb der Zeitdruck.
Deutsch-französische RüstungsinitiativeWelche Optionen Merz für die deutsche Verteidigung hat
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Hat das deutsch-französische Rüstungsprojekt FCAS noch eine Chance? Der deutsche Bundeskanzler muss nun eine folgenschwere Entscheidung treffen: Es geht um Milliarden und die Zukunft der europäischen Verteidigung.
