Aus für Kampfjet-ProjektEin harter Schlag für die Beziehungen

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Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollten neuen Schwung in das Verhältnis beider Länder bringen. Stattdessen gibt es einen Dämpfer.
Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollten neuen Schwung in das Verhältnis beider Länder bringen. Stattdessen gibt es einen Dämpfer. Kay Nietfeld/dpa

Nach dem Scheitern des Rüstungsprojekts sind die einen misstrauisch, die anderen pikiert. Zur engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich gibt es trotzdem keine Alternative.

Von Daniel Brössler und Thomas Kirchner, Berlin/München

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Ein neuer europäischer Traum, die Neubegründung eines souveränen, geeinten und demokratischen Europas: Das war der Kern der Sorbonne-Rede Emmanuel Macrons im September 2017. Das Jet-Projekt FCAS, das größte europäische Rüstungsvorhaben, das Frankreichs Präsident und Kanzlerin Angela Merkel kurz zuvor vereinbart hatten, galt als ein Baustein dieses neuen Europas. Der geplante Bau eines gemeinsamen Kampfjets war die wohl wichtigste europäische und auch deutsch-französische Kooperation der jüngeren Vergangenheit. Nun ist das Vorhaben Geschichte. Was heißt das für die Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern?

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