IranWas bedeutet die Fatwa gegen Trump?

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Demonstranten in Teheran tragen iranische Nationalflaggen und Plakate des Obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei, während sie Parolen gegen die USA und Israel skandieren.
Demonstranten in Teheran tragen iranische Nationalflaggen und Plakate des Obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei, während sie Parolen gegen die USA und Israel skandieren. Vahid Salemi/dpa

Immer wieder werden Prominente durch Fatwas mit dem Tode bedroht. Nun trifft es den US-Präsidenten. Doch eigentlich hat das islamische Rechtsgutachten eine andere Funktion.

Von Sonja Zekri, Berlin

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Ein iranischer Geistlicher hat eine Fatwa gegen US-Präsident Donald Trump verhängt, weil dieser den geistlichen Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei mit dem Tode bedroht hat. So zumindest berichtet es die regimetreue Tehran Times. Die Fatwa stamme von einem prominenten Geistlichen aus Qom, Ayatollah Nasser Makarem Schirasi. Dieser habe auf die Anfrage eines Gläubigen erklärt, „Personen oder Regime, die eine islamische Herrschaft oder deren religiöse Führer bedrohen oder gar gegen sie vorgehen, gelten als Mohareb“ – als Terroristen oder Feinde Gottes.

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