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Studie:Wie sich die Corona-Krise auf Kinder und Eltern auswirkt

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Viele Kinder fühlen sich einsam, weil sie lange keine Freunde treffen konnten: Ein Mädchen Mitte April vor einem abgesperrten Spielplatz.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Viel Arbeit, Streit und Einsamkeit: Eine Studie zeigt, warum die Krise für Familien eine beispiellose Herausforderung darstellt.

Von Edeltraud Rattenhuber

Wie fühlt es sich an, in der Corona-Krise aufzuwachsen? Diese Frage hat das Deutsche Jugendinstitut (DJI) in den vergangenen Wochen per Internet gestellt, und mehr als 8000 Eltern von Kindern zwischen drei und 15 Jahren nahmen an der Onlinebefragung für die Studie "Kindsein in Zeiten von Corona" teil. Erste Ergebnisse, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, sind alarmierend. Die Autorinnen um die Studienleiterin Alexandra Langmeyer schließen aus den erhobenen Daten, dass die derzeitige Krise eine beispiellose Herausforderung für Familien darstellt. "Da sich noch kein Ende der Corona-Krise abzeichnet und es in einer globalisierten Gesellschaft jederzeit wieder zu einer solchen Krise kommen kann, sollte alles darangesetzt werden, Konzepte zu erstellen, die Familien in solchen Situationen noch stärker entlasten und das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellen", fordern sie.

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© SZ vom 18.05.2020/jord
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