Interview mit DGB-Chefin Yasmin Fahimi„Das ist aberwitzig, vollständig aberwitzig“

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Yasmin Fahimi, 58, ist seit Mai 2022 Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, davor war sie unter anderem fast zwei Jahre lang Generalsekretärin der SPD.
Yasmin Fahimi, 58, ist seit Mai 2022 Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, davor war sie unter anderem fast zwei Jahre lang Generalsekretärin der SPD. Friedrich Bungert

Die Reformdebatte mache sie wütend, sagt Yasmin Fahimi. Ob Gesundheit, Arbeitsrecht, Sozialstaat – die DGB-Vorsitzende stellt sich gegen mehrere Pläne der Bundesregierung. Sie fordert ganz andere Lösungen.

Interview von Bastian Brinkmann und Roland Preuß, Berlin

Schon in der Eingangshalle der Zentrale des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Berlin gibt man sich kämpferisch. „Mit Macht für die 8 – Hände weg vom 8-Stunden-Tag!“, strahlt da von den Bildschirmen. Ganz oben, mit Blick über die Stadtteile Tiergarten und Schöneberg, empfängt eine gut gelaunte Vorsitzende. Allerdings, das merkt man schnell, Yasmin Fahimi ist geladen. Sie hat einiges einzuwenden gegen die aktuellen Reformvorhaben von Union und SPD.

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