Krieg in der Ukraine:Kiews neue Strategie stellt Putin vor Probleme

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"F-16"-Kampfflugzeuge, aufgestiegen aus dem europäischen Trainingscenter EFTC in Rumänien, das auch ukrainische Piloten ausbildet. (Foto: Vadim Ghirda/AP)

Bevor die Ukraine ihre ersten „F-16“-Kampfjets erhält, beschießt sie verstärkt die russische Flugabwehr – als Vorbereitung für mehr Gegenwehr im Luftkrieg. Dass Moskau nervös ist, zeigt sich schon jetzt auf der Krim.

Von Sebastian Gierke

Russland veranstaltet gern ein großes Bohei, wenn es um neue Waffen geht. Von Adjektiven wie „unschlagbar“ ist die Rede, von Wunderwaffen. Meist geht das beim Namen schon los. Sein modernstes Flugabwehrsystem, das S-500 Prometei, benennt Russland nach Prometheus, der in der griechischen Mythologie der Menschheit die Zivilisation gebracht hat. Mit dem System können nach russischen Angaben auch ballistische Raketen abgefangen werden. Bislang wurde es nicht im Kampf eingesetzt – doch jetzt berichtet der ukrainische Geheimdienst, Russland habe zumindest einige Komponenten davon auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim stationiert. „Experimentell“ nennt der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes den Einsatz. Seine Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

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