Krieg in NahostDer General plant eine Offensive, die er für falsch hält

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Wie soll er die israelischen Geiseln retten? Eyal Zamir (links vorn) hält das ohne Abkommen für fast unmöglich.
Wie soll er die israelischen Geiseln retten? Eyal Zamir (links vorn) hält das ohne Abkommen für fast unmöglich.
THOMAS COEX/AFP

Israels Armeechef Eyal Zamir gilt als Hardliner. Ausgerechnet er warnte nun vor dem Angriff auf Gaza-Stadt, den ihm die Regierung von Benjamin Netanjahu befohlen hat.

Von Kristiana Ludwig

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Der Chef der israelischen Armee, Eyal Zamir, kam erst vor etwa einem halben Jahr in sein Amt – und zwar als Hardliner, jedenfalls wurde er damals als solcher beschrieben. Der Generalstabschef sollte den Gazakrieg mit größerer Härte vorantreiben, so wollte es Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Kaum war Zamir da, brach Israel die damalige Waffenruhe mit der islamistischen Palästinenser-Organisation Hamas, blockierte monatelang sämtliche Hilfslieferungen in den abgeriegelten, palästinensischen Küstenstreifen und begann mit der groß angelegten Militärstrategie, die im Norden Gazas Ortschaften zerstören und die Menschen in Zeltstädte an der Küste treiben sollte. Zamir verantwortete als Militärchef im Juni auch den erfolgreichen Luftkrieg gegen Iran.

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