Der Hitzeschutz und andere Klimaanpassungen sind nach Auffassung der Bundesregierung vor allem Sache der Länder und Kommunen. Der Bund tue, „was wir eben tun dürfen“, sagte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums am Montag in Berlin. Ein Regierungssprecher verwies auf das bundesfinanzierte Zentrum Klimaanpassung, das die Kommunen berate. Für die Idee, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) das Thema zur „Chefsache“ macht, hatte er wenig übrig. Der Sprecher des Umweltministeriums verwies auf die Regelungen des Grundgesetzes zu den Zuständigkeiten der verschiedenen staatlichen Ebenen. Mögliche Änderungen, etwa durch die Definition von Klimaanpassung als gesamtstaatliche Gemeinschaftsaufgabe, seien „dicke Bretter, die man bohrt“. Es gebe zu dem Thema einen „fachlichen Austausch“ mit den Ländern. Zur Frage, inwiefern es einen nationalen Hitzeaktionsplan geben könne, laufe ein Forschungsprojekt.