Extremismus:Verdacht beim Wachbataillon

Das Verteidigungsministerium prüft einen neuen Extremismusverdacht im Wachbataillon der Bundeswehr. Dem werde "mit aller Härte" nachgegangen, schrieb das Ministerium am Freitag auf Twitter. Der Spiegel berichtete über konkrete Hinweise, dass sich innerhalb des Wachbataillons des Verteidigungsministeriums eine rechtsextreme Gruppe von Soldaten gebildet habe, die sich selbst als "Wolfsrudel" bezeichnen soll. Der Anführer der Gruppe soll laut Zeugenaussagen andere Soldaten mit ausländischen Wurzeln rassistisch beschimpft haben. Das Wachbataillon soll etwa Staatsgästen die militärischen Ehren erweisen oder bei staatlichen Festakten auftreten; sie wird in der Truppe als "Garde der Bundesrepublik" bezeichnet.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB