ExtremismusRechtsextremistische Kleinstpartei wächst

Bundesweit werden der Partei „Der Dritte Weg“ mehr als 800 Personen zugerechnet. (Symbolbild)
Bundesweit werden der Partei „Der Dritte Weg“ mehr als 800 Personen zugerechnet. (Symbolbild) Fredrik von Erichsen/dpa

Der Verfassungsschutz schaut genau hin, ob die Partei „Der Dritte Weg“ weiter Mitglieder rekrutiert. Mit Kampfsportevents sollen gerade junge Menschen angelockt werden.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

SZ bei Google bevorzugen

Mainz (dpa/lrs) - Die rechtsextremistische Partei „Der Dritte Weg“ hat Zulauf in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Parteimitglieder stieg von rund 50 im Jahr 2020 auf 70 im vergangenen Jahr, wie Innenminister Michael Ebling (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion in Mainz mitteilte. Bundesweit werden der Partei mehr als 800 Personen zugerechnet.

Im Verfassungsschutzbericht von Rheinland-Pfalz wird „Der Dritte Weg“ als neonazistisch geprägte Kleinstpartei bezeichnet, die 2013 von ehemaligen Aktivisten der NPD sowie anderen Rechtsextremisten gegründet worden sei. Ihr Sitz befindet sich demnach in Weidenthal (Landkreis Bad Dürkheim).

Ideologisch orientiert sich die Partei demnach am Nationalsozialismus. „Mit ihren virtuellen und real weltlichen Aktivitäten wie Kampfsportevents versucht die Partei, insbesondere junge Menschen anzusprechen und zu rekrutieren“, heißt es in dem Bericht. Zu beobachten sei, dass die Struktur der Jugendorganisation der Partei stetig ausgebaut werde, berichtete der Innenminister. 

Dem Verfassungsschutz seien in Rheinland-Pfalz vereinzelt Verbindungen zwischen der Partei und der Alternative für Deutschland bekannt, sagte Ebling. Ob der „Der Dritte Weg“ weiter wächst, werde vom Verfassungsschutz aufmerksam verfolgt.

© dpa-infocom, dpa:260208-930-656961/1

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: