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Extremismus - Berlin:SPD-Generalsekretär: Vorgehen gegen "Combat 18" konsequent

Berlin
Lars Klingbeil, SPD-Generalsekretär, spricht beim SPD-Bundesparteitag. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Berlin (dpa) - Das Verbot der Neonazi-Gruppe "Combat 18" durch das Bundesinnenministerium ist von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil als richtiger Schritt gelobt worden. Die SPD habe seit geraumer Zeit ein Verbot der rechtsextremen Gruppierung gefordert, teilte er am Donnerstag in Berlin mit. "Ich bin froh, dass Innenminister Seehofer nun konsequent gegen die rechtsextreme Gruppe vorgeht." In Zeiten, in denen rechte Hetzer und Gewalttäter Menschen in Deutschland bedrohten oder sogar ermordeten, brauche es "einen starken Staat der klare Grenzen aufzeigt und Rechtsextremen keine Spielräume lässt".

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die rechtsextreme Gruppe "Combat 18" nach Angaben des Innenministeriums vom Donnerstag verboten. Die Polizei durchsuchte am Morgen mehrere Objekte in sechs Bundesländern. Nach Ansichten von Innenexperten der Oppositionsparteien kommt der Schritt zu spät.

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