Ursula von der Leyen wirkte am Ende müde, fast ein wenig ernüchtert. Sie hatte am Montagabend im ehrwürdigen Theater aan het Vrijthof von Maastricht wirklich alles gegeben, um ihren Anspruch auf eine zweite Amtszeit als Kommissionspräsidentin der Europäischen Union zu rechtfertigen. Aber es war nicht alles rund gelaufen bei der ersten Debatte der Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten für die Europawahl Anfang Juni.
Europäische UnionSo lief die erste Debatte der Spitzenkandidaten im Europawahlkampf
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Kommissionspräsidentin von der Leyen zeigt sich bei der Wahlkampfdebatte in Maastricht verwundbar - und offen für eine Zusammenarbeit mit den Rechtskonservativen. Sieger des Abends ist ein Grüner.
Von Josef Kelnberger, Maastricht
