Erschrockene Gesichter bei der CSU-Wahlparty in München: Die Schwesterpartei der CDU liegt ersten Hochrechnungen zufolge zwar über dem Gesamtergebnis der Union, muss sich aber trotzdem fragen, was schief lief: Von 48,1 Prozent bei der Wahl 2009 sackte sie auf etwa 40 Prozent ab.

Ihr Spitzenkandidat Markus Ferber schob es auf die vielen Wahlen in seinem Bundesland: "Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass es uns heute nicht gelungen ist, unsere Stammwähler zu motivieren, an die Wahlurne zu kommen", räumte er am Wahlabend in der ARD ein. "Nach vier Wahlen, die wir in Bayern in den letzten acht Monaten hatten, war das auch die größte Herausforderung."

Bild: dpa 25. Mai 2014, 22:072014-05-25 22:07:44 © Süddeutsche.de/dpa/ipfa/joba