Europäische Union:Merkel setzt sich für längere Grenzkontrollen ein

  • Deutschland hat sich beim EU-Gipfel in Brüssel dafür eingesetzt, dass innereuropäische Grenzkontrollen vorerst nicht wieder abgebaut werden.
  • Mehrere Länder hatten dies gefordert. Angela Merkel sprach sich dagegen aus - wohl auch, um den Koalitionspartner CSU zu beruhigen.
  • Außerdem versucht die EU weiterhin, Flüchtlinge von Europa fernzuhalten.

Deutschland und andere Länder haben verhindert, dass der EU-Gipfel ein klares Zeichen gegen die Verlängerung der innereuropäischen Grenzkontrollen setzt. Eine Formulierung, mit der deutlich gemacht werden sollte, dass die zurückgehenden Flüchtlingszahlen einen "schrittweisen Abbau" erlauben, wurde am Donnerstagabend aus der Abschlusserklärung gestrichen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Familie
Wenn nichts mehr hilft
Medizin
Acht Gewohnheiten für ein langes Leben
beziehungstipps
Beziehung
30 Ideen, wie die Liebe besser wird
Haarausfall
Die Angst vor der Glatze
Hauptbahnhof Stuttgart
Überirdisch schön
Zur SZ-Startseite