SicherheitspolitikSo will sich Europa verteidigungsbereit machen

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Die Roadmap zählt auf, welches Material zur Verteidigung fehlt und was dringend beschafft werden muss. Im Bild ein „Patriot“-Flugabwehrraketensystem der Bundeswehr.
Die Roadmap zählt auf, welches Material zur Verteidigung fehlt und was dringend beschafft werden muss. Im Bild ein „Patriot“-Flugabwehrraketensystem der Bundeswehr. (Foto: Axel Heimken/dpa)

Angesichts der Bedrohung durch Russland legt die EU-Kommission einen detaillierten Plan vor: Bis 2030 soll Europa in der Lage sein, sich allein gegen einen Angriff zu schützen. Aber kann das wirklich funktionieren?

Von Hubert Wetzel, Brüssel

Mit dem Adjektiv „historisch“ ist man in Brüssel immer schnell zur Hand. Oft genug dient es dann dazu, eine eher mittelmäßig bedeutsame Entscheidung wichtiger aussehen zu lassen, als sie ist. Die sogenannte „Defence Readiness Roadmap“, die am Donnerstag von der EU-Kommission vorgestellt wurde, verdient dieses Beiwort allerdings – zumindest in dem Sinn, dass sie eine Art historische Zäsur markiert. Sie beschreibt – konkret und im Detail –, bis wann und auf welchem Weg die Friedensmacht EU sich bereit machen soll, einen Krieg führen zu können. Keinen Angriffs-, sondern nur einen Verteidigungskrieg natürlich, aber immerhin.

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