Rüstungsproduktion:Europas Dilemma mit den Waffen

Rüstungsproduktion: "Leopard 2A6"-Kampfpanzer in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf.

"Leopard 2A6"-Kampfpanzer in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf.

(Foto: Christoph Hardt/Panama Pictures/IMAGO)

Weil die europäische Rüstungsindustrie zu wenig produziert, bestellen viele EU-Regierungen im Ausland. Doch diese Aufträge fehlen dann wieder den heimischen Unternehmen. Die EU-Kommission will den negativen Kreislauf umkehren.

Von Hubert Wetzel, Brüssel

Wahrscheinlich ist es für Politiker leichter, darüber zu reden, was man in der Zukunft tun sollte, als darüber, was man in der Vergangenheit hätte tun sollen - aber nicht getan hat. So kommen dann Sätze wie jener zustande, den Ursula von der Leyen am Mittwoch in einer Rede vor dem Europaparlament sagte. Angesichts des Kriegs in der Ukraine müsse auch die EU sich gegen einen russischen Angriff wappnen, warnte die Kommissionspräsidentin. "Ein Krieg droht zwar nicht unmittelbar, aber er ist auch nicht auszuschließen." Dann folgte ihre Forderung für die Zukunft: "Die Kapazitäten unserer Verteidigungsindustrie müssen innerhalb der nächsten fünf Jahre massiv hochgefahren werden."

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