Werkstatt Demokratie Sie haben das Thema "Europa und Heimat" gewählt

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Wir laden Sie ein, leidenschaftlich über das Thema Europa und Heimat zu streiten.

(Foto: Getty Images; Illustration Jessy Asmus)

Das Ergebnis der Leser-Abstimmung steht fest: Die Werkstatt Demokratie der SZ befasst sich mit der Frage "Europas Zukunft - in welcher Heimat wollen wir leben?". Wie es jetzt weitergeht und wie Sie mitmachen können.

Von Sabrina Ebitsch

Der drohende Brexit. Erste Umfragen zur Europawahl, die große Stimmengewinne für rechtspopulistische, europafeindliche Kräfte vorhersagen. Etliche weitere -xits, nicht konkret, aber doch real genug für Wortspiele. Es wird darüber gestritten, wer überhaupt dazugehört, wer rein darf, welche Grenzen es innen und außen braucht. Europa oder zumindest die Idee davon steht für viele zur Disposition.

Für andere ist das Bekenntnis zu Europa gerade das Gebot der Stunde. Die österreichische Band Bilderbuch hat Anfang der Woche eine Plattform freigeschaltet, auf der sich jede/r einen Europapass ausstellen kann, Staatsangehörigkeit: European. Was natürlich mit dem neuen Album zu tun hat, aber wohl nicht nur. Weil auf dem Album eben auch ein freies Europa ohne Grenzen Thema ist. Tausende, auch viele Promis, haben mitgemacht.

Die Debatten über Europa bewegen sich oft zwischen diesen beiden Polen und beschäftigen viele Bürger - gerade jetzt, kurz vor der Europawahl im Mai. Das hat sich auch bei der Abstimmung der Werkstatt Demokratie gezeigt: Das Thema "Europas Zukunft - in welcher Heimat wollen wir leben?" hat klar gewonnen. Mehr als 5300 Stimmen wurden abgegeben, die große Mehrheit votierte für das Europa-Thema. Die übrigen beiden Fragen stießen auf deutlich geringeres Interesse.

Das Resultat ist für die Redaktion Arbeitsauftrag. In den kommenden Wochen bis Anfang April werden wir uns mit den verschiedenen Facetten der Fragestellung auseinandersetzen und zum Thema "Heimat Europa" recherchieren. Nicht nur, aber auch im Süden des Landes, an der Grenze, wo sich die Frage noch einmal lauter stellt und wo wir auch zwischendurch zu Gesprächen mit Ihnen sein werden. Wir freuen uns, wenn Sie weiter mitmachen: Sagen Sie uns, welche Aspekte Sie besonders interessieren, oder geben Sie uns Hinweise, wo wir genau recherchieren, mit wem wir sprechen sollten.

Die Ergebnisse veröffentlichen wir in einer Themenwoche vom 8. bis 12. April. Parallel dazu wird es Online-Debatten und Mitmach-Aktionen auf SZ.de geben. Am Samstag, 13. April, diskutieren wir dann in Workshops in Berchtesgaden, nahe der Grenze zu Österreich, mit Ihnen über Europas Zukunft. Demnächst können Sie sich dafür auch anmelden, auf SZ.de oder auf unserer Projektseite www.sz.de/werkstattdemokratie, wo wir stets alles Wichtige zur Werkstatt zusammenstellen. Wenn Sie direkt auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie zum WhatsApp-Kanal der Werkstatt Demokratie dazustoßen. Oder Sie folgen Sie uns auf Twitter (@SZ_Demokratie). Oder Sie werden Mitglied in unserer Facebook-Gruppe. Oder Sie mailen uns (mit einem kurzen zusätzlichen Hinweis, wenn Sie in unseren - anonymen - Verteiler aufgenommen werden möchten).

Warum das alles? Weil wir mit Ihnen reden, diskutieren, streiten wollen - und Ihnen Raum und Gelegenheit geben wollen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die vielleicht eine ganz andere Sichtweise haben und andere Vorstellungen und Ideen mitbringen. Wir wollen aber beim miteinander Reden und Streiten nicht aufhören, sondern übers Diskutieren online und in den Workshops gemeinsam zu Lösungsansätzen kommen. Und freuen uns, wenn Sie dabei sind.

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