Von vorweihnachtlicher Entspannung kann in Brüssel derzeit keine Rede sein. Zwar mangelt es nicht an Jahresendempfängen und Büroweihnachtsfeiern. Aber die Atmosphäre ist eher angespannt. Denn am kommenden Donnerstag werden die 27 Staats- und Regierungschefs der EU bei einem Gipfeltreffen in Brüssel versuchen zu entscheiden, was mit dem eingefrorenen russischen Staatsvermögen geschehen soll. Und noch wagt niemand zu sagen, wie das ausgeht. Mit einem Signal politischer Stärke und Geschlossenheit? Oder mit einer Demonstration der Schwäche und Spaltung?
EU-GipfelWas passiert jetzt mit Russlands Milliarden?
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Das in Brüssel liegende russische Staatsvermögen ist nun dauerhaft eingefroren. Kommende Woche soll die EU entscheiden, ob die Ukraine einen Teil davon bekommt – vor allem Belgien hat ein Problem damit.
Von Jan Diesteldorf und Hubert Wetzel, Brüssel
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