Donald Trump bezeichnet das, was er am Sonntagabend mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen verabredet hat, als „Deal“. Man tut gut daran, diesen Begriff identisch im Deutschen zu verwenden, denn von einer für beide Seiten vorteilhaften Vereinbarung kann keine Rede sein. Nachdem er knapp eine Stunde in Verhandlungen mit von der Leyen verbracht hatte, verkündete Trump die Eckpunkte: Die EU akzeptiere einen Basiszoll von 15 Prozent, habe Investitionen in Höhe von 600 Milliarden Dollar zusätzlich in den USA angekündigt, werde Energierohstoffe im Wert von 750 Milliarden Dollar kaufen und haufenweise militärisches Gerät bestellen. In einzelnen Bereichen wollen beide Seiten ihre Einfuhrzölle auf null senken.
Handelsbeziehungen zwischen USA und EU15-Prozent-Zölle: Europa zahlt einen hohen Preis
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Der Deal ist da. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump haben sich am Sonntag geeinigt. Europa muss schmerzhafte Abgaben hinnehmen, um eine weitere Eskalation in den Wirtschaftsbeziehungen zu verhindern.
Von Jan Diesteldorf, Brüssel
