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EU:Spanien dringt auf Einigung

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die 27 EU-Regierungen aufgefordert, sich am Freitag auf dem EU-Gipfel über die künftigen Finanzen zu einigen. "Wenn wir die Einigung erneut verschieben, werden wir auch den Wiederaufbau verschieben", sagte Sánchez am Dienstag vor einem Gespräch mit Kanzlerin Angela Merkel in Berlin. "Und wenn wir den Wiederaufbau verschieben, wird die Krise noch schlimmer sein." Eine Einigung müsse deshalb unbedingt im Juli erreicht werden. Spanien werde deshalb alles versuchen, damit es eine solche in Brüssel gebe. Merkel wiederholte dagegen, dass sie nicht wissen, ob das wirklich gelinge. Europa müsse zwar eine große Anstrengung leisten. Aber die Positionen lägen noch auseinander. Wichtig sei, dass eine Einigung sowohl über die EU-Finanzen bis 2027 als auch über das geplante Corona-Hilfspaket erreicht werde, weil beides zusammengehöre.

Die 27 EU-Staats- und Regierungschefs wollen auf dem Gipfel versuchen, sich auf den künftigen EU-Finanzrahmen bis 2027 zu einigen.

© SZ vom 15.07.2020 / Reuters

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