Social MediaEU präsentiert Alters-App zum Schutz von Kindern im Netz

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„Jetzt gibt es keine Ausreden mehr“: Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am Mittwoch in Brüssel.
„Jetzt gibt es keine Ausreden mehr“: Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am Mittwoch in Brüssel. Omar Havana/AP/dpa

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellt eine Software vor, die eine anonymisierte Alterskontrolle ermöglicht. Wird sich die EU nun auf ein einheitliches Limit für die Nutzung von Social Media einigen?

Von Josef Kelnberger, Brüssel

Ursula von der Leyen wählte markige Worte. „Nicht die Online-Plattformen, sondern die Eltern sollen Kinder erziehen“, sagte die Präsidentin der EU-Kommission, als sie am Mittwoch ihren Willen zum Schutz von Kindern im Internet bekräftigte. Sie sprach von Benutzeroberflächen von sozialen Netzwerken, die Kinder zu endlosem Scrollen verleiten und von Familie und Freunden entfremden. Sie erwähnte das wachsende Risiko, Opfer von Mobbing zu werden, sie sprach von der Gefahr, dass Kinder sexuell missbraucht werden. Und sie pries eine neue technische Lösung an, um möglichst viele Kinder davor zu bewahren: eine von der Europäischen Union entwickelte App.

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