EuropaEU und Schweiz regeln ihre On-off-Beziehung

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„Eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft“: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin von der SVP.
„Eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft“: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin von der SVP. Nicolas Tucat/AFP

Vereinbarungen zu Gesundheitswesen, Lebensmittelsicherheit und Strom: Mit großer Mühe haben Brüssel und Bern ein neues Abkommen ausgehandelt.  Jetzt sind alle Verträge unterzeichnet – und doch könnte es noch zur Scheidung kommen.

Von Jan Diesteldorf und Nicolas Freund, Brüssel/Zürich

Der wesentliche Charakter eines Meilensteins ist es, dass er die Entfernung bis zu möglichen Zielen anzeigt. Wenn also Politiker das Bild dieser Wegmarken bemühen, dann bedeutet das: Wir sind schon weit, aber noch nicht da. Als die Europäische Union und die Schweiz vor bald 15 Monaten einen „Meilenstein“ in den bilateralen Beziehungen erreicht sahen, passte die Metapher nur bedingt: Sie wussten nämlich nicht, wie lange sie noch benötigen würden. Und mussten zugeben, dass sie bei der Neuordnung ihrer Partnerschaft vielleicht doch noch unterwegs stecken bleiben würden.

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