Europäische UnionEU-Diplomaten wollen Blockade von Russland-Sanktionen erschweren

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Auch in der EU denken die Staaten vor allem an ihre eigenen Interessen: ukrainische und europäische Flaggen  in Brüssel.
Auch in der EU denken die Staaten vor allem an ihre eigenen Interessen: ukrainische und europäische Flaggen  in Brüssel.
John Thys/AFP

Immer wieder bremsen einzelne EU-Länder die Sanktionspakete gegen Russland – weil ihnen bestimmte Strafmaßnahmen nicht passen. Zuletzt tat das Griechenland. In Brüssel denkt man nun über ein neues Verfahren nach.

Von Hubert Wetzel, Brüssel

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Nach dem jüngsten Gezerre um das 21. Sanktionspaket der EU gegen Russland gibt es in Brüssel Überlegungen, bei der Verschärfung der Strafmaßnahmen künftig anders vorzugehen. Statt einzelner Pakete, in denen Sanktionen gebündelt und dann in einem Schwung verabschiedet werden, solle es eine Art laufendes Verfahren geben, bei dem einzelne Strafen beschlossen werden, sobald sie ausgearbeitet und zustimmungsfähig sind, sagen Diplomaten. So soll verhindert werden, dass einzelne EU-Länder ein ganzes Sanktionspaket blockieren, weil ihnen eine bestimmte Strafmaßnahme nicht passt.

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