Am kommenden Dienstag jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine zum vierten Mal. Und wie jedes Jahr seit 2022 will die Europäische Union diesen finsteren 24. Februar dadurch begehen, dass sie weitere wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen Russland beschließt. Seit etwa zwei Wochen verhandeln daher die EU-Botschafter der 27 Mitgliedstaaten über das 20. Sanktionspaket gegen Moskau. Das Ziel ist, es am Montag zu beschließen, wenn sich die Außenministerinnen und -minister der EU in Brüssel treffen.
Ukraine-KriegWarum Griechenland die neuen EU-Sanktionen gegen Russland ablehnt
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Die meisten EU-Länder wollen künftig alle Tanker, die russisches Öl transportieren, mit harten Strafen belegen. Athen aber stellt sich quer. Das Geschäft ist einfach zu lukrativ.
Von Hubert Wetzel, Brüssel

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