Europäische Union:Brüssel im kalten Wind von rechts

Europäische Union: Rechter Plausch am Rande eines EU-Gipfels im Juli: Viktor Orbán (rechts) mit Giorgia Meloni und Polens Noch-Ministerpräsident Mateusz Morawiecki.

Rechter Plausch am Rande eines EU-Gipfels im Juli: Viktor Orbán (rechts) mit Giorgia Meloni und Polens Noch-Ministerpräsident Mateusz Morawiecki.

(Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP)

Auch ein Ministerpräsident Wilders würde die EU nicht sofort in ihren Grundfesten erschüttern. Aber schon jetzt ist zu beobachten, dass sie ihre Mitte verliert - zum Beispiel im Ringen um den Grünen Deal.

Von Josef Kelnberger, Brüssel

Es geht ein heftiger Wind über Europa hinweg, er weht von rechts, und niemandem gefällt das besser als Viktor Orbán. Seine Gratulation an den niederländischen Wahlsieger Geert Wilders garnierte der Ungar am Mittwochabend auf dem Kurznachrichtendienst X mit Bildern von Klaus Meine, dem Sänger der deutschen Band Scorpions. Deren Lied "Wind of Change" gilt als Hymne für den Fall des Eisernen Vorhangs in Europa. Und dieses Europa, so sieht das Orbán, stehe vor einer neuerlichen Revolution. "The Winds of change are here", schrieb er. Die Winde des Wandels seien da.

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