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EU-Politik:Deutschland nimmt Italien und Griechenland 8000 Flüchtlinge ab

Insgesamt 40 000 Flüchtlinge, die sich in Italien und Griechenland aufhalten, werden auf andere EU-Staaten verteilt. Deutschland nimmt 8000 Menschen auf. Unklar ist, wohin die zusätzlichen 20 000 Flüchtlinge aus Syrien kommen.

Deutschland wird etwa 8000 Flüchtlinge aufnehmen, die in der Europäischen Union neu verteilt werden sollen. Das teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin mit.

Die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten hatten am Donnerstag in Brüssel beschlossen, 40 000 Flüchtlinge, die sich in Italien und Griechenland aufhalten, auf freiwilliger Basis in anderen EU-Staaten aufzunehmen. Gegen eine feste Quote hatten sich mehrere Staaten vor allem aus Osteuropa gesperrt. Von der Umverteilung sollen vor allem syrische Kriegsflüchtlinge und Opfer der Militärdiktatur in Eritrea profitieren.

Die Gipfelteilnehmer hatten außerdem entschieden, 20 000 weitere Menschen aus Flüchtlingslagern außerhalb Europas aufzunehmen. Wie stark sich Deutschland an dieser Maßnahme beteiligen wird, ist bislang noch unklar.

© Süddeutsche.de/dpa/mane
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