EuropaBrüssel will die Wohnungsnot lindern

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Kurzzeitvermietungen, etwa an Touristen, können sehr lukrativ sein – und extrem schädlich für die Bewohner von Städten, in denen Wohnungen fehlen: Schlüssel-Tresore in Warschau.
Kurzzeitvermietungen, etwa an Touristen, können sehr lukrativ sein – und extrem schädlich für die Bewohner von Städten, in denen Wohnungen fehlen: Schlüssel-Tresore in Warschau.
Foto: Mikolaj Janeczek/Imago

In Europas Großstädten sind die Mieten für viele unbezahlbar und Eigentumswohnungen zum kühnen Traum geworden. Jetzt reagiert die EU: Sie unterstützt Kommunen im Kampf gegen Airbnb-Exzesse und Spekulation.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

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So viele Kompetenzen die EU-Kommission mit den Jahren auch übertragen bekam und an sich gezogen hat – die Wohnungspolitik gehört nicht dazu. Brüssel kann keine Sozialwohnungen in Kreuzberg errichten und auch nicht Mietendeckel in Madrid einführen; zu heterogen ist das Problem der Wohnungsnot als europaweites Phänomen.

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