Mercosur-AbkommenEU will Handelspartnerschaft mit Staaten Südamerikas besiegeln

Lesezeit: 3 Min.

Es könnte zur größten Freihandelszone der Welt kommen, europäische Bauern fürchten Konkurrenz – ein Rindermarkt in Buenos Aires.
Es könnte zur größten Freihandelszone der Welt kommen, europäische Bauern fürchten Konkurrenz – ein Rindermarkt in Buenos Aires.
Agustin Marcarian/REUTERS

Das umstrittene Zollabkommen mit den Ländern des Mercosur-Verbunds soll den Europäern neue Märkte erschließen. Gelingt der EU ein strategischer Befreiungsschlag im globalen Handelskonflikt?

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

SZ bei Google bevorzugen

Bundeskanzler Friedrich Merz war im Los-jetzt-Modus, er ließ keine Zweifel mehr aufkommen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs seien sich grundsätzlich einig, sagte er vor wenigen Wochen nach seinem ersten EU-Gipfel, „dass das Mercosur-Abkommen jetzt so schnell wie möglich verabschiedet werden muss“. Es habe von keinem der europäischen Partner mehr grundsätzliche Einwände gegeben, jetzt gehe es nur noch um Details. Das stand zwar im Widerspruch zu Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der das Abkommen im Sinne der französischen Landwirte und damit notgedrungen ablehnt. Eine robuste Blockade-Allianz hatte Macron aber nicht mehr formieren können. Und der Druck aus Berlin hatte gewirkt.

Zur SZ-Startseite

Europa
:Warum das Mercosur-Abkommen so wichtig wie umstritten ist

Nach mehr als 25 Jahren will die EU das Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten abschließen. Antworten auf die wichtigsten Fragen zu dem Deal.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: