EU-Kommissarin Teresa Ribera„Noch haben wir die Chance, die Industrie erfolgreich zu modernisieren“

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Teresa Ribera sieht sich selbst nicht als Klimaaktivistin, auch wenn ihr das manche Kritiker nachsagen.
Teresa Ribera sieht sich selbst nicht als Klimaaktivistin, auch wenn ihr das manche Kritiker nachsagen. DIMITAR DILKOFF/AFP/Jochen Tack/IMAGO

Teresa Ribera ist eine der mächtigsten Frauen Europas. Die spanische Sozialistin soll Europas Klimapolitik verteidigen und zugleich der Wirtschaft auf die Sprünge helfen. Das, sagt sie, sei überhaupt kein Widerspruch.

Interview: Jan Diesteldorf und Josef Kelnberger, Brüssel

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Ist sie die letzte Bastion des Grünen Deals in Europa? Die spanische Sozialistin Teresa Ribera, 55, gilt seit vielen Jahren als eine der profiliertesten Klimapolitikerinnen Europas. Im Dezember wechselte sie von der spanischen Regierung in die EU-Kommission. Als Vizepräsidentin für einen „sauberen, gerechten und wettbewerbsfähigen Wandel“ und zugleich als Wettbewerbskommissarin ist sie dort die zweitwichtigste Person hinter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und verantwortet ein riesiges Portfolio. Zum Gespräch über ihren ersten großen Auftritt bittet sie ins Besprechungszimmer im zwölften Stock des Brüsseler Kommissionsgebäudes.

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