Handel, Sicherheit, VerteidigungWarum die neue EU-Indien-Partnerschaft heikel ist

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Eine aus der Not geborene Allianz? EU-Kommissionspräsidentinn von der Leyen, Indiens Premier Modi (Mitte) und EU-Ratspräsident Costa verkünden ihr Abkommen in Delhi.
Eine aus der Not geborene Allianz? EU-Kommissionspräsidentinn von der Leyen, Indiens Premier Modi (Mitte) und EU-Ratspräsident Costa verkünden ihr Abkommen in Delhi. Sajjad Hussain/AFP

„Die Mutter aller Handelsabkommen“? Unter dem Eindruck von Donald Trump rückt Europa deutlich näher an Indien heran. Doch der Schulterschluss hat einen Schönheitsfehler.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Auf der Suche nach neuen Allianzen in der Welt streben die Europäische Union und Indien eine umfassende Partnerschaft an. Beim EU-Indien-Gipfel in Delhi besiegelten beide Seiten nach 20 Jahre langen Verhandlungen ein Freihandelsabkommen, mit dem sie Zölle senken und gegenseitig ihre Märkte öffnen. Zugleich unterschrieben EU-Vertreter und die indische Regierung eine Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft. Die EU koppelt ihre wirtschaftliche Diversifizierung durch Handel und Lieferketten damit erstmals auch an eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheitspolitik.

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