Es sind die ganz großen Zahlen, die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen diese Woche ins Schaufenster gestellt hat: Zwei Billionen Euro soll das Budget der Europäischen Union von 2028 bis 2034 betragen – 800 Milliarden mehr als im aktuellen Siebenjahreszeitraum. Nun folgen zähe Verhandlungen, die vermutlich zwei Jahre dauern werden. Um welche Verteilungskämpfe es dabei geht, auch in Deutschland, zeichnet sich bereits ab.
Streit um das EU-BudgetAlle gegen von der Leyen
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Die EU-Kommissionspräsidentin schlägt einen Zwei-Billionen-Euro-Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034 vor. Nicht nur in Deutschland hält sich die Begeisterung in Grenzen. Um welche Kosten jetzt gerungen wird: ein Überblick.
Von Michael Bauchmüller, Bastian Brinkmann, Josef Kelnberger, Henrike Roßbach, Berlin/Brüssel
