Europäische UnionDas Ringen ums EU-Geld geht in die heiße Phase

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Giorgia Meloni - hier beim Rombesuch des Bundeskanzlers im Januar - vertritt ein EU-Mitgliedsland, das vorübergehend mehr Geld aus Brüssel bekommt, als es einzahlt. Deutschland ist der größte Nettozahler.
Giorgia Meloni - hier beim Rombesuch des Bundeskanzlers im Januar - vertritt ein EU-Mitgliedsland, das vorübergehend mehr Geld aus Brüssel bekommt, als es einzahlt. Deutschland ist der größte Nettozahler. Michael Kappeler/dpa

Italien, Polen und 14 weitere Mitgliedsländer stellen Maximalforderungen: ein größeres Budget, neue Schulden, keine radikale Haushaltsreform. Nettozahler wie Deutschland geraten unter Zugzwang.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

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Es sind bloß eineinhalb DIN-A4-Seiten, eng beschrieben, aber das reicht schon für einen maximal aggressiven Eröffnungszug. „Friends of Cohesion Policy“ nennen sich die Unterzeichner des Papiers, was frei übersetzt die Freunde der EU-Regionalförderung meint. Es sind 16 Staaten, von denen die meisten mehr aus dem EU-Haushalt erhalten, als sie einzahlen, darunter Schwergewichte wie Italien und Polen. Mit dem knappen, deutlich formulierten Forderungskatalog bringen sie sich gemeinsam in Stellung, bevor die Verhandlungen über den nächsten mehrjährigen EU-Haushalt in die entscheidende Phase gehen – und provozieren eine frühe Gegenreaktion der sparsamen Nettozahler um Deutschland, die den Haushalt tragen.

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