EU-GipfelEuropa rüstet sich für Trumps nächsten Verrat

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Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht mit den Medien bei seiner Ankunft zum EU-Sondergipfel in Brüssel. Die Sonnenbrille trägt er wegen eines entzündeten Auges.
Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht mit den Medien bei seiner Ankunft zum EU-Sondergipfel in Brüssel. Die Sonnenbrille trägt er wegen eines entzündeten Auges. (Foto: Omar Havana/AP/dpa)

Nach einer Woche wie im Fiebertraum ziehen die Europäer ihre Lehren aus Trumps Grönland-Drohgebärden. Kommissionspräsidentin von der Leyen sieht Versäumnisse bei der Präsenz in der Arktis – und kündigt ein umfassendes Investitionspaket für Grönland an.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Puh. Aufatmen, durchatmen, tief Luft holen – als die europäischen Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend nach und nach im Brüsseler Ratsgebäude eintreffen, sind sie noch mit der Verarbeitung des Schreckens beschäftigt. Oder sie üben sich in Dankbarkeit, so wie der Bundeskanzler. Auftritt Friedrich Merz nach einer Woche wie im Fiebertraum, bevor es zum Abendessen mit den 26 Kolleginnen und Kollegen geht: „Ich bin sehr dankbar“, sagt er, „dass wir die Gelegenheit haben, noch einmal über die letzten Tage zu sprechen.“ Und er sei sehr dankbar, „dass Präsident Trump Abstand von seinen ursprünglichen Plänen genommen hat, Grönland zu übernehmen“.

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