EU-Gipfel in ZypernEndlich mal „keine Russen im Raum“

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Gute Stimmung: Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk im Gespräch mit Emmanuel Macron und seiner dänischen Kollegin Mette Frederiksen.
Gute Stimmung: Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk im Gespräch mit Emmanuel Macron und seiner dänischen Kollegin Mette Frederiksen. Yves Herman/Reuters

Beim EU-Treffen in Zypern ist die Freude groß, Viktor Orbán los zu sein. Doch auch ohne den Ungarn gehen Europa in dieser Krisenzeit die Streitpunkte nicht aus.

Von Daniel Brössler, Nikosia

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Einfach mal den Moment genießen, das wäre schön. Sich darüber freuen, dass die Europäische Union ein dickes Problem weniger hat. Die Wahlniederlage des mit Russlands Gewaltherrscher Wladimir Putin wie auch mit US-Präsident Donald Trump verbandeltem ungarischem Ministerpräsidenten Viktor Orbán hat der EU und der Ukraine einen seltenen Sieg beschert und den Weg frei gemacht für einen 90-Milliarden-Euro-Kredit an das geschundene Land. Erstmals seit Jahren seien „keine Russen im Raum“, freute sich der Pole Donald Tusk beim informellen EU-Gipfel in Nikosia. Er sei sehr dankbar für die „große, historische Entscheidung der EU“, sagte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij, der zu dem Treffen angereist war.

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