EU-Gipfeltreffen„Entweder heute Geld oder morgen Blut“

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Auf ihn kommt es an: Belgiens Premier Bart De Wever (Mitte), hier mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk (re.) und anderen Regierungschefs beim Gipfel in Brüssel.
Auf ihn kommt es an: Belgiens Premier Bart De Wever (Mitte), hier mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk (re.) und anderen Regierungschefs beim Gipfel in Brüssel. Geert Vanden Wijngaert/AP

Die europäischen Staats- und Regierungschefs streiten darüber, wie die Ukraine in den nächsten Jahren finanziert werden soll. In einem sind sie sich einig: Ein Scheitern hätte dramatische Folgen.

Von Jan Diesteldorf, Josef Kelnberger und Hubert Wetzel, Brüssel

Von den 27 Staats- und Regierungschefs der EU war es am Donnerstagmorgen der Pole Donald Tusk, der die Lage am drastischsten beschrieb. „Wir stehen vor einer einfachen Wahl: entweder heute Geld oder morgen Blut“, sagte er bei seiner Ankunft im Ratsgebäude in Brüssel. „Und ich rede nicht nur über die Ukraine, ich rede über Europa“, fügte er hinzu.

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Das Vorhaben der EU, der Regierung in Kiew eingefrorenes russisches Staatsvermögen zu geben, steht auf der Kippe: Nicht nur Belgien wehrt sich. Auch die USA schüren offenbar den Widerstand. Sie haben andere Ziele für die Verwendung der Milliarden.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

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