Coronavirus:Warum in Europa unterschiedlich schnell geimpft wird

Lesezeit: 3 min

Vaccines At The Salinas Museum In Palermo A health worker inoculates at a person a dose of Covid-19 vaccine in Palermo,

In einem schöneren Umfeld kann man kaum geimpft werden als im Arkadengang eines Museums in Palermo. Etwa 67 Prozent der Italiener sind vollständig geimpft.

(Foto: imago images/NurPhoto)

97 Prozent auf Malta, 21 Prozent in Bulgarien: Die Impfquoten innerhalb der EU unterscheiden sich enorm. Und das, obwohl mittlerweile genügend Vakzin vorhanden ist. Warum manche Länder hinterherhinken: Eine Analyse mit Grafiken.

Von Björn Finke, Brüssel

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die sich zwischenzeitlich zu einem Drama entwickelte - und sie begann vor fast genau einem Jahr. Am 27. August 2020 unterzeichnete die EU-Kommission den ersten Kaufvertrag für Corona-Impfstoff: mit Astra Zeneca über 400 Millionen Dosen. Dieser Vertrag bereitete der EU später viel Ärger, und die Querelen sind noch nicht vorbei. Denn der britisch-schwedische Hersteller hatte Lieferprobleme, und das war ein wichtiger Grund dafür, dass die Impfkampagnen der EU-Staaten zu Jahresanfang nur schleppend anliefen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Bundesarbeitsgericht
Arbeitszeiterfassung wird Pflicht
A young woman enjoying snowfall in Amsterdam; Frieren Interview Hohenauer
Gesundheit
"Viel effektiver als eine Fettschicht ist Muskelmasse als Kälteschutz"
SZ-Magazin
Patti Smith im Interview
"Ich gehe mit den Verstorbenen, die ich liebe, durchs Leben"
Mode
Mit Stil ins 18-Grad-Büro
Zur SZ-Startseite