EuropaWohin flossen die Corona-Milliarden der EU?

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Geschlossene Geschäfte während der Karnevalszeit an der Rialtobrücke in Venedig im Jahr 2021. Die Covid-Krise hat die Wirtschaft in Europa schwer getroffen. Um Ländern aus der Not zu helfen, gab es viel Geld von der EU.
Geschlossene Geschäfte während der Karnevalszeit an der Rialtobrücke in Venedig im Jahr 2021. Die Covid-Krise hat die Wirtschaft in Europa schwer getroffen. Um Ländern aus der Not zu helfen, gab es viel Geld von der EU. MARCO BERTORELLO/AFP

Hunderte Milliarden Euro an Krediten nahm die EU in der Pandemie auf, um die Wirtschaft zu stützen. In vielen Fällen bleibt im Dunkeln, wo genau das Geld jeweils landete. Das Europaparlament fordert Antworten – und legt sich mit der Kommission an.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Laura Kövesi hat die Zukunft vorhergesagt, ganz ohne besondere Fähigkeiten. Die Rumänin ist die erste Europäische Generalstaatsanwältin und seit 2021 damit beschäftigt, Betrug mit EU-Geldern aufzudecken. Als die EU-Staaten während der Pandemie den mehr als 700 Milliarden Euro schweren Corona-Wiederaufbaufonds auf den Weg brachten, um Europas Wirtschaft zu stützen, war das auch ein Arbeitsauftrag für die Europäische Staatsanwaltschaft. Fälle wie jener aus Turin, in dem eine kriminelle Bande 3,3 Millionen Euro aus dem Fonds für vorgetäuschte energetische Sanierungen abgezweigt haben soll, stehen exemplarisch für einen mutmaßlichen Betrug im großen Stil.

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