EU-GipfelEuropa rüstet im Wettstreit mit China auf

Lesezeit: 3 Min.

Das Handelsdefizit der EU mit China beträgt inzwischen etwa eine Milliarde Euro pro Tag.
Das Handelsdefizit der EU mit China beträgt inzwischen etwa eine Milliarde Euro pro Tag.
Collage: SZ

Die chinesische Konkurrenz schadet Europas Industrie so stark, dass selbst die Bundesregierung umdenkt und neue Antworten verlangt. Ringt sich die EU zu einer härteren Handelspolitik durch?

Von Jan Diesteldorf (Text) und Joscha F. Westerkamp (Grafiken), Brüssel

SZ bei Google bevorzugen

Friedrich Merz hat den deutschen Kursschwenk in der China-Politik, wenn es denn einer wird, behutsam angebahnt. So streute das Kanzleramt schon vor wenigen Wochen, man sei „offen für eine Diskussion“ über neue Schutzmaßnahmen in der Handelspolitik, wie sie in Brüssel vorbereitet werden. Vor dem EU-Gipfel an diesem Donnerstag und Freitag dann sprachen Regierungsbeamte davon, man unterstütze die Überlegungen. Es sei aber wichtig, dass neue Maßnahmen „länderagnostisch“ angelegt werden – also nicht an ein spezielles Land gebunden. Bloß nicht sagen, worum es geht, das könnte in Peking ja jemanden verärgern.

Zur SZ-Startseite

Industriepolitik
:„Die Kosten des China-Risikos müssen in den Vorstandsetagen ein Gewicht bekommen“

Die Bundesregierung mahnt deutsche Firmen, ihre Abhängigkeit von China zu minimieren. Doch viele Konzerne bauen ihre Präsenz dort aus. Elisa Hörhager, BDI-Repräsentantin in Peking, erklärt, wo die Gefahren liegen – und wo die Weltmacht verwundbar ist.

SZ PlusInterview von Lea Sahay und Gregor Scheu

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: