EU-GipfelAngriff auf den Klimaschutz

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Kanzler Merz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Brüssel.
Kanzler Merz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Brüssel. (Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP)

Europas Staats- und Regierungschefs wollen EU-Regeln vereinfachen – allen voran Bundeskanzler Friedrich Merz. Auch Ursula von der Leyens Green Deal liegt auf dem Hackblock des Bürokratieabbaus.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Es gibt an diesem Donnerstagmorgen mehrere direkte Zugänge, um den Ernst der Lage zu begreifen. Da ist zum Beispiel die Mimik des Friedrich Merz, der bei seiner Ankunft im Brüsseler Ratsgebäude mit leicht gesenktem Kopf in die Kameras schaut und kundtut, er mache sich „allergrößte Sorgen“ um die Industriearbeitsplätze in Europa. Oder man liest in einem Brief nach, den der Bundeskanzler zwei Tage vor dem Gipfel an EU-Ratspräsident António Costa geschickt hat. „Wir möchten die Europäische Union für das bewahren, wofür sie steht – Freiheit, Sicherheit und Wohlstand“, heißt es darin. „Um das zu erreichen, müssen wir ihren Kurs ändern. Nicht nur ein wenig, sondern grundlegend.“

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