Nach der heimlichen Vereidigung Lukaschenkos gingen die Menschen in Minsk aus Protest erneut auf die Straße. Der Staat antwortet ihnen mit Wasserwerfern.
(Foto: Natalia Fedosenko/ITAR-TASS/imago)Die Europäische Union hat der "sogenannten Amtseinführung" des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko "jegliche demokratische Legitimität" abgesprochen. Dies teilte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Donnerstagmorgen im Namen aller 27 Mitglieder mit. Er betonte, dass die Präsidentschaftswahl am 9. August weder frei noch fair gewesen sei und die EU ihr "gefälschtes Ergebnis" nicht anerkenne. Ähnlich äußerten sich die USA, Kanada, Großbritannien und die Ukraine.