Erneuerbare EnergienReiche plant drastische Kürzungen

Lesezeit: 3 Min.

Droht der Branche ein „Kahlschlag“? Mitarbeiter einer Solartechnik-Firma montieren Photovoltaikmodule auf dem Dach eines Wohnhauses.
Droht der Branche ein „Kahlschlag“? Mitarbeiter einer Solartechnik-Firma montieren Photovoltaikmodule auf dem Dach eines Wohnhauses. Marijan Murat/dpa

Die Wirtschaftsministerin will für neue Ökostrom-Anlagen den Zugang zu knappen Stromnetzen verteuern und die Vergütung für private Solarzellen kappen. Kommt die Energiewende ins Straucheln?

Von Michael Bauchmüller, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Die Gemeinschaft der Ökostrom-Produzenten hatte wirklich alles unternommen, die Dinge noch irgendwie zu ändern. Von drohendem „Sand im Getriebe“ der Energiewende sprachen die Windmüller. Vor einem „Angriff auf die dezentrale Energiewende“ warnten Bürgerenergiegenossenschaften. Ein „Kahlschlag beim Solarausbau“ schwante der deutschen Solarlobby. Und das alles wegen zweier Arbeitsentwürfe aus dem Bundeswirtschaftsministerium, vorzeitig bekannt geworden im Februar. Längst überholt seien die, hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wiederholt versichert. Doch jetzt ist klar: Es kommt vieles genau wie von der Branche befürchtet. Reiche macht Ernst.

Zur SZ-Startseite

Zeitgeschichte
:Wenn der Ölpreis die Politik durchschüttelt

Energiekrisen haben immer wieder Regierungsprojekte vereitelt und das Ende nicht nur einer Kanzlerschaft beschleunigt. Schon Helmut Schmidt forderte Konsequenzen – bis hin zu E-Autos.

SZ PlusVon Roland Preuß

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: