ErmittlungenGeheimdienstler in Verdacht

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen einen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes von Mecklenburg-Vorpommern wegen Geheimnisverrats. Das Innenministerium in Schwerin teilte am Freitagabend mit, es habe dem Generalbundesanwalt "vollste Unterstützung" bei den Ermittlungen zugesagt. Der Mitarbeiter sei vorsorglich beurlaubt worden. Die Ermittlungen gehen demnach auf Ereignisse im Jahr 2020 zurück. Nach Recherchen von Spiegel und MDR steht der Verfassungsschutzmitarbeiter im Verdacht, einem V-Mann die Adresse eines tschetschenischen Aktivisten verraten zu haben, gegen den ein Mordkomplott geplant gewesen sein soll.

© SZ vom 05.07.2021 / dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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