AfD-ParteitagWie man AfDler in tiefer Nacht aus dem Bett zwingt

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Demonstrierende blockieren eine Zufahrtsstraße zur Messe in Erfurt.
Demonstrierende blockieren eine Zufahrtsstraße zur Messe in Erfurt.
Jacob Schröter/dpa

Mindestens 30 000 Menschen haben am Wochenende versucht, den Zugang zum AfD-Parteitag zu blockieren. Das gelingt nicht, doch der Protest prägt die Stadt an diesem Tag sichtbar – und selbst den Himmel darüber.

Von Helen Krueger-Janson, Erfurt

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Am Ende, sagt die Frau, sei das Datum der entscheidende Anstoß gewesen, der sie an diesem Erfurter Sommermorgen auf die Straße geführt habe: der 4. Juli. Genau vor einhundert Jahren, am 4. Juli 1926, fand ein Parteitag der NSDAP in Weimar statt, nur eine Zugviertelstunde von hier entfernt. Dass die AfD nun ihren Bundesparteitag ausgerechnet auf diesen Tag gelegt habe und eben nach Thüringen, das auch noch das Bundesland von Björn Höcke ist, dem führenden Rechtsextremisten der AfD: „Da bin ich jetzt noch fassungslos“, sagt die Frau, eine Grundschullehrerin, die ihren Namen lieber nicht preisgeben will.

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