ThüringenBöses Erwachen

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„Angriff auf parlamentarische Rechte“: Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU im Thüringer Landtag, Andreas Bühl, versucht am Donnerstag vergeblich, sich zur Geschäftsordnung zu melden.
„Angriff auf parlamentarische Rechte“: Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU im Thüringer Landtag, Andreas Bühl, versucht am Donnerstag vergeblich, sich zur Geschäftsordnung zu melden. (Foto: Karina Hessland/REUTERS)

Lange zierte sich die Thüringer CDU, Vorkehrungen gegen eine nach der Wahl auftrumpfende AfD zu treffen. Nun musste sie selbst das Verfassungsgericht um Hilfe bitten. Auch Abgeordneten, die einer Kooperation nicht abgeneigt waren, kommen Zweifel.

Von Johannes Bauer

Viel Zeit ist ihnen nicht geblieben. Bereits an diesem Samstag um 9.30 Uhr sollte in Erfurt die zweite Sitzung des Thüringer Landtags beginnen. Bis dahin brauchten die Abgeordneten von CDU, BSW, SPD und Linke also eine Strategie, um Konsequenzen aus dem zu ziehen, was am Donnerstag passierte, als das neue Parlament zum ersten Mal zusammenkam. Vier Stunden dauerte diese Sitzung. Es waren vier Stunden Durcheinander und Verwirrung. Das lag vor allem an Jürgen Treutler. Wie es das Prozedere vorsieht, durfte der AfD-Politiker als Alterspräsident die konstituierende Sitzung leiten. Mit 73 Jahren ist Treutler der älteste Abgeordnete. Wie er präsidierte, sorgte allerdings für Empörung. Treutler war Zeremonienmeister des Chaos.

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