Recep Tayyip Erdoğan ist kein Silvesterfan. „In unserer Kultur“, hat er mal gesagt, „ist der Neujahrstag kein religiöser Feiertag“. Ein gesetzlicher ist er in der Türkei allerdings schon, mit TV-Shows in der Silvesternacht, mit Feuerwerken und mit Geschenken. Über die Weihnachtstage arbeiten die Türkinnen und Türken, am letzten Tag des Jahres dann holen sie Weihnachten nach. Zu Silvester kommt der „Noel Baba“, der Weihnachtsmann, da beschenken die Menschen einander. Jedenfalls, wenn sie es sich trotz der zweistelligen Inflation leisten können. Bleibt die Frage, worauf sie, falls sie eine Flasche Sekt gekauft haben, anstoßen könnten. Auf ein besseres Jahr, wenigstens besser als das Letzte?
TürkeiDer Präsident kämpft weiter
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Seit bald einem Vierteljahrhundert regiert Recep Tayyip Erdoğan das Land, laut Verfassung darf er das nur noch bis Frühjahr 2028 tun. Nun will er seinen Landsleuten klarmachen, dass es zu seiner Herrschaft keine Alternative gibt.
Von Raphael Geiger, Istanbul
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