Desiderius-Erasmus-Stiftung und AfDFinanzieren Steuergelder bald eine rechte Nachwuchsschmiede?

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Erika Steinbach ist Vorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung und sagt: „Natürlich werden Stipendiaten die AfD näher kennenlernen.“
Erika Steinbach ist Vorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung und sagt: „Natürlich werden Stipendiaten die AfD näher kennenlernen.“ Foto: Imago/Breul-Bild

Die Desiderius-Erasmus-Stiftung steht der AfD nahe und hofft auf etliche Millionen Euro vom Staat – unter anderem für die Förderung parteinaher Studierender. Wie das der Partei nutzen und die Gesellschaft verändern könnte.

Von Joscha F. Westerkamp

Zuerst eine Klarstellung: Die Desiderius-Erasmus-Stiftung hat nichts mit der Förderung von Auslandssemestern zu tun. Dieses bekannte Erasmus-Programm ist ein Angebot der EU. Die Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) hingegen ist eine Stiftung, die der AfD nahesteht. Wenn es nach ihr ginge, könnten die beiden aber gern mehr Ähnlichkeiten haben: Auch die Erasmus-Stiftung, ebenfalls benannt nach dem Renaissance-Humanisten Erasmus von Rotterdam, möchte Studierende mit Steuergeldern fördern. Das könnte ihr bald gelingen. Finanziert der Staat dann womöglich eine extrem rechte Nachwuchsschmiede?

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