USADer Schmerz von Epsteins Opfern

Lesezeit: 5 Min.

„Wir fordern hier Rechenschaft“, sagt Lisa Phillips, eines von Epsteins Opfern, bei der Kundgebung.
„Wir fordern hier Rechenschaft“, sagt Lisa Phillips, eines von Epsteins Opfern, bei der Kundgebung. Andrew Harnik/Getty via AFP

Vor dem US-Kapitol versammeln sich Frauen, die von Jeffrey Epstein missbraucht wurden. Sie fordern, dass endlich die ganze Wahrheit über das System des Sexualverbrechers ans Licht kommt. Drei Abgeordnete beider Parteien wollen helfen. Donald Trump wohl eher nicht.

Von Peter Burghardt, Washington

Jena-Lisa Jones war 14, als sie in Jeffrey Epsteins Villa in Palm Beach landete. „Ich hatte noch nie in meinem Leben mehr Angst als damals, als er mir das erste Mal wehgetan hat“, sagt sie. Aber erzählen wollte sie es damals, 2003, niemandem. „Dieser Typ war so reich und hatte so viele Bilder mit so vielen berühmten Leuten, und niemand hätte mir jemals geglaubt.“ Erst 2019, als der Sexualverbrecher verhaftet wurde und wenig später in einer Zelle starb, äußerte sie sich. „Und selbst dann war es, als hätte ich Angst vor einem Geist.“

Zur SZ-Startseite

Donald Trumps Washington
:Ein Sumpf, den niemand mehr trockenlegt

Die Hoffnung, dass die Epstein-Affäre Donald Trump vielleicht noch stoppen könnte, war eine Illusion. Über einen Skandal, den kein politisches Lager mehr als Waffe benutzen kann.

SZ PlusVon Hilmar Klute

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: