Der amerikanische Journalist und Bestsellerautor Michael Wolff hat bereits vier Bücher über Donald Trump geschrieben, und nach allem, was man weiß, hat dem US-Präsidenten keines davon gefallen. Trumps Pressesprecher nannte Wolff etwa einen „lügenden Sack Scheiße“. Im Zuge seiner Beschäftigung mit Trump will Wolff im Jahr 2017 auch sehr lange Gespräche mit einem früheren Freund Trumps geführt haben − mit Jeffrey Epstein nämlich, der 2019 wegen unzähliger Sexualverbrechen verhaftet wurde und dann in seiner Gefängniszelle mutmaßlich Suizid beging, während er auf seinen Prozess wartete. Wolff behauptet nun, er besitze rund hundert Stunden Audiomaterial mit Epstein, in denen es auch um brisante Details zu dessen Verhältnis zu Trump gehe.
Jeffrey-Epstein-Affäre„Das kann ein reales Problem für Trump werden“
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Der Journalist Michael Wolff hat nach eigener Aussage 100 Stunden lang mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gesprochen, unter anderem über dessen alten Freund Donald Trump. Bisher habe sich niemand für das Material interessiert, sagt Wolff. Das dürfte sich jetzt ändern.
Interview von Boris Herrmann, New York
