Energiewende:Windräder in der Flaute

Der Ausbau von Windrädern kommt zu langsam voran und es besteht ein Nord-Süd-Gefälle. Der aktuelle Stand sowohl bei den Flächenausweisungen als auch bei den Genehmigungen für Wind an Land reiche bei weitem nicht aus, um die Ausbauziele zu erreichen, heißt es in einem am Donnerstag vorgelegten Bericht eines Bund-Länder-Kooperationsausschusses zum Stand des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Der Bau von Windkraftanlagen müsse beschleunigt werden, Genehmigungsverfahren dauerten nach wie vor zu lange. Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Stromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 Prozent zu steigern. Derzeit liegt er bei rund 50 Prozent. Um das Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung umfangreiche Gesetzesänderungen beschlossen - die aber noch wirken müssen. So sollen zwei Prozent der gesamten Bundesfläche an Land für Windräder ausgewiesen werden. Laut Bericht entstanden im vergangenen Jahr etwa drei Viertel der an Land neu gebauten Windräder in Niedersachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

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